John McDonnell und DiEM25 verbünden sich für ein demokratisches Europa

LONDON, 3.Juni 2016 – John McDonnell, der Schatten – Finanzminister der Labour Partei, hat jetzt seine eindeutige Unterstützung für die von DiEM25 vorangebrachten Prinzipien bekundet. Damit gesellt er sich zu einer schnell wachsenden Liste sehr bekannter Mitstreiter, wie Noam Chomsky, Ken Loach, James K. Galbraith und Brian Eno.

John McDonnell engagiert sich voll an der Seite des Mitbegründers von DiEM25, Yanis Varoufakis, und findet enthusiastischen Beifall bei den Briten aller Bevölkerungsgruppen und Schichten, die jetzt erkennen, dass es eine gangbare humanistische Alternative gibt.

Yanis Varoufakis bekräftigte:

“DiEM25 ist stolz John McDonnell in ihren Reihen begrüßen zu dürfen. In einer Zeit, in welcher Europa unter der Last der Austeritätspolitik und ihres demokratischen Vakuums zerfällt, führt unsere Bewegung die Demokraten des gesamten Kontinents zueinander. Miteinander gehen wir gegen gescheiterte Politk und gegen ein Establishment vor, welches die Demokratie mit Füßen tritt. Miteinander fordern wir unser Europa im Sinne unserer Mitbürger ein. Wir verweigern Brüssel die Kapitulation, aber wir verweigern auch die Kapitulation vor den einlullenden Gedankenspielen uns wieder in die Kokons unserer Nationalstaaten einzuspinnen. Als Großbritanniens Schatten – Finanzminister ist John fieberhaft dabei, für Labour eine fortschrittliche Wirtschaftsagenda zu entwickeln. DiEM25 arbeitet daran, solche Agenden in einer paneuropäischen Agenda zusammen zu fassen. John McDonnell, willkommen bei DiEM25. Wir haben eine Menge Arbeit vor uns.”

John McDonnell sprach das beim Start der DiEM25/AEIP ‘Vote In’ Kampagne am letzten Samstag an und spornte die Versammelten an, als er die Tatsache betonte:

“Zum ersten Mal seit mehr als einer Generation gibt es überall in Europa Bewegungen und politische Kräfte, die sich hierin engagieren ( nämlich die Herausforderung Europas Institutionen zu demokratisieren) – aber dies auch immer mehr gemeinsam tun.”

Jetzt haben wir die Gelegenheit eine Debatte über die demokratische Zukunft von Europa wieder zu entfachen … die lebensnotwendig ist, … stolz darauf Briten zu sein, … aber auch stolz auf die Zukunft Europas zu sein, die wir in Solidarität miteinander aufbauen.”

Yanis Varoufakis ging noch einmal auf die Wichtigkeit dieser Veranstaltung ein indem er anmerkte, dass:

“… um sicher zu stellen, dass dieser Wandel ein progressiver ist, müssen wir die britische Demokratie in eine breitere Welle der Demokratie einbinden, die dann die gesamte Breite … der Europäischen Union umfasst. Genau deswegen bin ich hier um die “Londoner Deklaration” für ein soziales Europa zu unterschreiben; ein demokratisches Europa; ein dynamisches Europa; ein friedliches Europa; ein offenes Europa; ein zukunftsfähiges Europa.”

Der Höhepunkt der Veranstaltung war erreicht als John McDonnell die “Londoner Deklaration” neben Yanis Varoufakis, Caroline Lucas, Owen Jones und britischen Parteifreunden unterzeichnete, eine Übereinkunft von Europäern, die sich der Erneuerung eines demokratischen Europa verpflichten, in welchem auch Großbritannien gedeihen kann. Die langfristige Bedeutung der “Londoner Deklaration” liegt in einer noch nie dagewesenen Konzentration von Unterstützung über die gesamte radikale und fortschrittliche Linke, die vereint und ausgerichtet ist auf eine einfache, kurz und bündig formulierte Aussage: – Demokratie.

John McDonnells Durchsetzungsvermögen und Beharrlichkeit dabei, die Menschlichkeit anstelle von Spitzfindigkeiten anzusprechen, vereint die Werte und Prinzipien, die DiEM25 für lebenswichtig hält für eine europäische Zukunft, die sich vom neoliberalen Chaos befreien muss.

Foto: © Jess Hurd/reportdigital.co.uk – Yanis Varoufakis speaking. Another Europe is Possible conference, Vote In campaign. UCL Institute of Education. London.

 

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